Zwei- oder dreiteilen wäre gut

 

Drei Tage waren wir in Mannheim bei Maimarkt-Turnier. Justine ist dort beim U25-Springpokal mitgeritten. Der erste Tag mit Casa Ciara lief super: eine sehr gute, ruhige Nullrunde haben die beiden gedreht. Im Finale hatte Justine etwas Pech: Als sie dran war, fing es gerade an zu regnen und die Zuschauer haben ihre Regenschirme rausgeholt. Dadurch war ganz schöne Unruhe an der Bande und dort stand auch die Dreifache. Lady Like hat sich dadurch etwas ablenken lassen und kam leicht auf die Stange beim mittleren Sprung der Dreifachen – ein Fehler, sehr schade. Um in solchen Momenten absolut konzentriert und cool zu bleiben, fehlt der Stute noch etwas die Erfahrung, aber dafür sind solche Starts ja auch da. Schade ist, dass es dieses Jahr nur drei Stationen für den Springpokal gibt. In Mannheim waren über 60 Bewerber für 18 Startplätze, da ist ja klar, dass dann bei Station Nummer 2 in Wiesbaden auch noch andere zum Zug kommen wollen. Die dritte und letzte Station ist in Balve, aber parallel ist der Nationenpreis in Wierden – wir müssen mal abwarten, wie bis dahin dann die Planung aussieht. Das Springpokal-Finale in Aachen – das ist natürlich eine große Verlockung!
Einen Tag war ich kurz zu Hause, bevor wir nach La Baule losgedüst sind. Dieser eine Tag war schon etwas stressig, da müsste man sich zwei- oder noch besser dreiteilen können. Jeder will noch schnell was besprechen oder nachfragen, weil alle wissen, dass man am nächsten Tag schon wieder weg ist.
Wir sind rund zwölf Stunden über Nacht gefahren. Das ging super. Camilla und Chacco’s Son hatten den Lkw für sich alleine, Futter und Wasser, wann immer sie wollten. Ohne Übertreibung würde ich sagen: Die beiden hatten es noch gemütlicher als wir vorne im Fahrerhaus. Ich war schon ein paar Mal in La Baule. Der große Rasenplatz ist richtig gut, jetzt sind wir auf die kommenden Tage gespannt. Maurcice geht mit Camilla die Große Tour und mit Chacco’s Son den Nationenpreis.