Wellington – ein großes Dorf rund ums Pferd

Justine war einige Wochen in Amerika, Wellington, bei Nick Skelton und Laura Kraut im Stall, jetzt ist sie wieder Zuhause. Hier erzählt sie in Kürze ihre Eindrücke:
„Die Zeit in Amerika hat sich auf jeden Fall gelohnt. In Wellington dreht sich alles ums Pferd, eine Farm ist neben der anderen und dann dieses Turnier, was sich von Januar bis April zieht. Es ist wie ein großes Dorf rund um die Pferde, alles ist nah beieinander. Ich habe auch unglaublich viele Freunde und Bekannte da drüben getroffen.
Bei Nick und Laura habe ich voll im Stall mitgearbeitet – gefüttert, die Pferde versorgt und jeden Tag vier bis fünf Pferde geritten. Lauras Schwester Mary-Elizabeth managt und trainiert dort, aber auch Laura und Nick. Die Art des Reitens ist zu unserer schon sehr ähnlich. In puncto Haltung wird dort drüben noch mehr darauf geachtet, dass die Pferde wahnsinnig viel rauskommen, mindestens dreimal am Tag. Jede Farm hat ganz viele kleine Paddocks. Das merkt man den Pferden schon an, die sind sehr ausgeglichen.
Reiterlich war mein Highlight das Comeback mit Hello Guv'Nor. Er hatte fast zehn Monate Pause und ich habe ihn jetzt mehr oder weniger wieder in Gang gebracht, weil Laura auch viel in Spanien mit ihren Pferden unterwegs war. Das hat echt Spaß gemacht. Zweimal war ich mit ihm auf einem Turnier am Start, zweimal waren wir null, einmal auch platziert. Insgesamt war das eine richtig gute Zeit!“