Super Anlage in Peelbergen! Und: Forscherteam zu Gast

Wow – wir waren zum ersten Mal auf dem Turnier im Pferdesportzentrum Peelbergen, in Holland. Das ist eine super Anlage dort: mit drei riesigen Hallen, die Haupthalle ist 120 x 40 Meter, die anderen beiden 75 x 35 Meter, und vier Plätzen, zwei mit je 100 x 50 Metern und zwei mit je 60 x 40 Metern. Wir waren zwar das erste Mal da, aber ganz sicher nicht das letzte Mal. Von uns zu Hause ist es 180 Kilometer entfernt, da könnte man auch mal zum Trainieren hinfahren. Man hat dort alle Möglichkeiten.
Justine und Maurice waren am Start. Die beiden sind durch die Bank gut geritten und die Pferde gut gesprungen. Camilla war Dritte in einem Ranking-Springen, aber auch die anderen hatten schöne Platzierungen.
Am kommenden Wochenende haben wir turnierfrei und können uns auf die Vorbereitung der Hengste konzentrieren. Wir werden zweimal mit ihnen Pflastertraining machen, sie an der Hand einmustern. Sie müssen das Prozedere kennen, müssen wissen, was sie zu tun haben und dabei gut in der Spur bleiben – auch draußen und in fremder Umgebung. Es ist eigentlich ähnlich wie bei einem Hund, dem man beibringt, an der Leine zu gehen. Dieses Jahr bereiten wir fünf Hengste auf die Körungen in Holstein, Redefin und Oldenburg vor.
Am Freitag fahre ich dann schon mal nach Hannover und gucke mir dort das Freispringen der Hengste an. Das interessiert mich einfach und außerdem trifft man dort immer jede Menge Leute. Nächstes Jahr habe ich auch wieder einige Hannoveraner Junghengste.

Forscherteam zu Gast
Sehr spannend war der Besuch eines Forscherteams bei uns zu Hause. Justine und Maurice wurden eine halbe Stunde von dem Team aus Köln interviewed, das Interview wurde direkt live auch nach Berlin übertragen. Das Thema: Ob oder inwieweit der Sport in den Genen liegt. Diese Untersuchung wird in mehreren verschiedenen Sportarten gemacht. Ich finde, das ist eine interessante Sache und bin wirklich gespannt, was herauskommen wird.