Hengstschau in Vechta – der Hammer!

Man hat ja bei seinen eigenen Hengsten wahrscheinlich häufig die rosarote Brille auf, aber unsere Hengstschau am Samstag in Vechta war wirklich der Hammer! Die Springhengste haben sich im Freispringen durch die Bank super präsentiert, da kann ich absolut keinen hervorheben, sie waren tatsächlich alle top.
Insgesamt hatten wir 18 Hengste dabei, 14 haben wir unter dem Sattel präsentiert. Ich selbst saß nur auf einem der Hengste, aber Maurice und Justine haben einige geritten. Ein Highlight war für mich das Schlussbild: Justine hat zum ersten Mal auf Cosun gesessen, Maurice das erste Mal auf Suspens und dann haben die beiden ein tolles Springbild demonstriert – die 'Klamotten' waren am Ende schon ganz schön hoch. Ich bin ja vielleicht nicht der emotionale Typ nach außen, aber da ging mir als Vater schon das Herz auf. Das war gewaltig.
Einen Dressurhengst hatten wir auch dabei: Follow Him's Schönweide, der Prämienhengst der Oldenburger Körung 2017. Sein Reiter war leider krank und so ist spontan eine neue Reiterin in seinen Sattel gestiegen. Das war natürlich eine Herausforderung – das erste Mal in einer fremden Halle mit Hengstschau-Stimmung und dann ein dreijähriger Hengst mit neuer Reiterin, aber die beiden haben das verdammt gut gemacht. Hut ab!
Fast drei Stunden haben wir ein abwechslungsreiches Programm mit Spitzenhengsten geboten, die alle auf den Punkt fit waren. Da war absolut für jeden etwas dabei und die Stimmung war klasse.
Auch jetzt, drei Tage nach der Schau, steht bei uns das Telefon nicht still. Die Rückmeldungen sind abnormal positiv und wir werden mit Anfragen überhäuft. Wir waren zum ersten Mal mit unseren Hengsten in Vechta und können jetzt schon sagen, dass das eine gute Entscheidung war. Viele neue Kunden sind danach auf uns zugekommen.
Ein bisschen schade war, dass das Gut Lonken am Samstag kurz vor der Hengstschau krankheitsbedingt absagen musste und mit keinem Hengst anreisen konnte. So blieben leider einige Plätze in der Halle leer, die für das Gut bereits reserviert waren, was aber der Stimmung absolut keinen Abbruch tat.
18 Hengste, top zurecht gemacht, super präsentiert und fast drei Stunden Programm – das war zwischendurch schon mal ganz schön stressig. Ein dickes Kompliment an mein Team: 'Ihr habt einen tollen Job gemacht!'