Das Quäntchen fehlte…

Es war nicht schlecht, aber auch nicht richtig gut – wir waren beim Fünf-Sterne-Turnier in La Baule. Chacco's Son sprang am Samstag wirklich gut, vorher hatten wir ihn zwei Prüfungen zur Vorbereitung geritten. Im Stechen hat Maurice richtig etwas riskiert und leider einen Abwurf dadurch eingefangen. Schade.
Don Diarado ist ein schweres Springen am Donnerstag zum Training auf den Nationenpreis am Freitag gegangen. Im Nationenpreis sprangen eigentlich alle Team-Pferde nicht schlecht, aber wir haben die Fehler 'zu gut verteilt'. Don Diarado sprang schon in der ersten Runde gut, hat einen Riesensatz über das Wasser gemacht und war danach mit etwas zu viel Vorwärts unterwegs – ein Fehler. In der zweiten Runde sprang er noch besser, super, und hatte einen Flüchtigkeitsfehler an einem Oxer. Warum der passiert ist, wissen wir auch nicht im Detail zu erklären. Unser Fazit: Im Großen und Ganzen zufrieden, die Pferde sind top in Schuss, aber das letzte Quäntchen Glück fehlte.
Am kommenden Wochenende hat Maurice mit seinen Hengsten turnierfrei und dann geht es nach Hamburg und Aachen.
Ich fliege am nächsten Wochenende für ein paar Tage zu dem Zwei-Sterne-Turnier nach Budapest und werde dort mit einem möglichen Pferd für die Olympiaqualifikation zwei Prüfungen reiten: Saxo de la Cour, ein 13-jähriger Franzose v. Tlaloc M, der schon unter dem Sattel von Cedric Angot erfolgreich unterwegs war. Saxo gehört Oleksandr Onyshchenko und könnte ein Kandidat für unser ukrainisches Team für die Olympiaqualifikation für Tokio sein.